Unsere gemeinsame Historie

Rational EmotionalBegegnet sind wir uns erstmalig im Rahmen eines Teamentwicklungsprojektes. Wir, das sind Dr. Klaus-Dieter Dohne, der als Psychologe seine Kernkompetenz darin besitzt, wie Menschen „physiologisch und psychisch funktionieren“, und Dr. Bernd Müssig, dessen Fähigkeiten darin bestehen, Organisationseinheiten mittels „Lean-Management“ weiter zu entwickeln. Klaus-Dieter Dohne ist bereits seit 1998 als psychologischer Unternehmer-Berater mit dem Fokus auf Coaching von Führungskräften und Mitarbeitern aller Hierarchieebenen tätig. Bernd Müssig war als Physiker und Ingenieur von der Produktionstechnik kommend in den letzten Jahren für die Konzeption und Leitung der Lean-Programme eines DAX-Konzerns verantwortlich.

Basierend auf unserem ersten gemeinsamen Projekt hat sich eine mehrjährige inhaltlichen Begegnung und Auseinandersetzung ergeben. Das Verbindende zwischen uns ist die Leidenschaft, Menschen zu Veränderungsprozessen einzuladen und sie in dieser Phase zu begleiten, zu stärken und ihnen Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten. Der Zugang zu unserem Thema könnte nicht unterschiedlicher sein, einerseits die faktenorientierte Industriewelt, andererseits die weichen Faktoren der Psychologie.

Durch die erfolgreiche Zusammenarbeit, den anschließenden intensiven Austausch und die gemeinsame Entwicklung von Veränderungsmodellen haben wir ganz praktisch erfahren, wie bereichernd und produktiv die Verbindung der beiden jeweils so unterschiedlichen Welten sein kann. Diese Begeisterung hat uns schlussendlich zu der Entscheidung geführt, die Culture Work GmbH zu gründen.

"Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind."

Albert Einstein

Anderer WegUm unserem Anspruch nach Neuem gerecht zu werden, war es demnach ganz wesentlich, unsere unterschiedlichen Sichtweisen gegenseitig zu verstehen und anzuerkennen. In unserer alltäglichen Kooperation und Kommunikation geben uns gewohnte und berechenbare Beziehungen zwar Sicherheit und Vertrauen, limitieren und verhindern aber eben auch das Entstehen von Neuem. Wir aber wollten neue kognitive und emotionale Muster entwickeln. Dies konnte nur gelingen, indem wir uns der Vielfalt und Unberechenbarkeit öffneten, die die Begegnung unserer unterschiedlichen Sichtweisen und die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit sich brachten. Dabei war es wichtig, dem Bedürfnis nach Harmonisierung und Begradigung immer wieder zu widerstehen.

Wir mussten offen und neugierig auf das Andere und den Anderen sein und mit hoher Frustrationstoleranz andere Sprachkonstruktionen und Ausdrucksweisen akzeptieren und Unbestimmtheit für uns ertragen. Besonders anschaulich hat dies Ludwig Wittgenstein ausgedrückt, nämlich dass die Grenzen unserer Sprache auch die Grenzen unserer Welt bedeuten. Letztlich haben wir alle Stationen unseres Culture Work Modells selbst durchlaufen. Denn auch wir hatten immer wieder Rückfälle in unsere Routinen, aus denen wir uns mühsam herausarbeiten mussten.

Diesen steinigen Weg haben wir für uns gewählt, um unsere vorhandenen Kompetenzen in unsere gemeinsame Arbeit einzubringen, aber vor allem um weiter über uns hinauswachsen zu können. Unabhängig vom unternehmerischen Erfolg hat sich dieses Abenteuer für uns persönlich bereits mehr als gelohnt.

Unser Führungsteam

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