Definition Kulturwandel

Organisationskultur

Als Kultur einer Organisation bezeichnen wir die Summe aller bewussten und unbewussten Verhaltens- und Interaktionsmuster der dieser Organisation angehörigen Menschen. Die praktizierten Verhaltens- und Interaktionsmuster basieren auf inneren Haltungen und Überzeugungen, die wiederum aus erlebten Erfahrungen resultieren.

Spannung zwischen Rational und Emotional

Die alltägliche Herausforderung von Organisationen und deren Führungskräften besteht darin, Konflikte auszubalancieren. Diese entstehen dadurch, dass die Erfordernisse zur Lösung von Sachaufgaben nicht immer mit den jeweils sozial-emotionalen Bedürfnissen der beteiligten Menschen zusammen passen. Besonders komplex wird diese Aufgabe, wenn die zu erzielenden Ergebnisse von äußeren Vorgaben, Sachzwängen und Bewertungen anderer abhängig sind.

Gelungene Organisationskultur mit Wir-Gefühl

Von einer „gelungenen Organisationskultur“ sprechen wir, wenn die unterschiedlich erlebten Widersprüchlichkeiten und Konflikte transparent gemacht werden und erlaubt sind. Ein solch natürlicher Umgang damit ist konstruktiv und einladend, kooperativ und gemeinschaftlich. Eine derartige Wir-Gemeinschaft arbeitet mit dynamischen und vernetzten Kompetenzen, effektiv und effizient.

Kulturwandel

Durch die ständigen und immer schneller werdenden Veränderungen und steigende Komplexität unserer Welt stehen Menschen vor der großen Herausforderung, die Sinnhaftigkeit bestehender Denk- und Handlungsstrategien regelmäßig zu hinterfragen und neue passgenaue Lösungen umzusetzen. Dies fällt Menschen leichter, wenn ihre bisherigen Lösungen entsprechend gewürdigt werden. Diesen tiefgreifenden Prozess auf dem Weg zu einer „gelungenen Organisationskultur“ nennen wir Kulturwandel.

 

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